Perspektiven für junge Flüchtlinge – PerjuF (Angebot Bundesagentur f. Arbeit)

Angebot Perspektiven für junge Flüchtlinge – PerjuF

Perspektiven für junge Flüchtlinge: Die Maßnahme gibt jungen Flüchtlingen Orientierung im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem. Informationen erteilen Agentur für Arbeit / Jobcenter.

Link Bundesagentur für Arbeit

Perspektiven für junge Flüchtlinge – PerjuF

Ziel der Maßnahme:

  • Orientierung im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem
  • Junge Flüchtlinge sollen nach der Maßnahme in der Lage sein, eigenständig eine Berufswahlentscheidung zu treffen und vorrangig eine Ausbildung aufzunehmen

Zielgruppe:

Insbesondere junge Menschen unter 25 Jahre, die perspektivisch eine berufliche Ausbildung anstreben und Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Geduldete mit Arbeitsmarktzugang und anerkannte Flüchtlinge und Asylberechtigte, die

  • die Vollzeitschulpflichtschulpflicht erfüllt haben,
  • über keine berufliche – in Deutschland anerkannte – Erstausbildung verfügen,
  • über keine bzw. geringe berufliche Erfahrung verfügen,
  • über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen und
  • Unterstützung bei der Heranführung an den Ausbildungsmarkt benötigen.

Maßnahmeverlauf:

Die individuelle Teilnahmedauer beträgt in der Regel vier bis sechs Monate. Die Wochenstundenzahl beträgt grundsätzlich einschließlich eines ggf. vorgeschriebenen Berufsschulunterrichtes 30 Zeitstunden ohne Pausen.

  • Im Rahmen einer Einstiegsphase (die ersten zwei Wochen der individuellen Teilnahmedauer) soll ein erstes Bild über den Unterstützungsbedarf und eine Einschätzung zu vorhandenen Sprachkenntnissen der Teilnehmenden gewonnen werden.
  • In sogenannten Projektansätzen können Teilnehmende ihre Eignung und Neigung mit den Materialen Holz, Metall und Farbe sowie im Bereich Hauswirtschaft praktisch erfahren und erproben.
  • Während der betrieblichen Phasen können Teilnehmende die vermittelten Kenntnisse und Erfahrungen praktisch erproben.

Darüber hinaus beinhaltet die Maßnahme – abgestimmt auf den Förderbedarf der Teilnehmenden:

  • Vermittlung und Erweiterung von berufsbezogenen Sprachkenntnissen,
  • Bewerbungstraining,
  • Sucht- und Schuldenprävention und
  • Grundlagen gesunder Lebensführung

Zugang zu dieser Maßnahme:

Nähere Informationen zu dieser Maßnahme erteilen die Vermittlungsfachkräfte in der Agentur für Arbeit bzw. die Integrationsfachkräfte im Jobcenter. Diese entscheiden auch darüber, ob die Teilnahme an einer entsprechenden Maßnahme gefördert werden kann.

Bundesagentur für Arbeit,Stand